M. Sc. Zvonko Kelava
 Fachpsychologe für Psychotherapie FSP | Eidgenössisch anerkannter Psychotherapeut 


- Hypnosetherapie -

Die Erweiterung und Ergänzung kognitiver, emotionsfokussierter und interpersoneller Therapie mit Hypnosetherapie eröffnet Möglichkeiten zur Verarbeitung von Emotionen und traumatischen Erfahrungen, zu denen das bewusste Denken, wie auch die meisten anderen Therapieformen keinen Zugang haben. Unser Verhalten und Empfinden wird meist durch Implizites (Unbewusstes) gesteuert. Bei fast allen psychischen Störungen, Lebenskrisen und Suchterkrankungen besteht eine Diskrepanz zwischen unserem Wissen und Denken sowie dem, was wir empfinden und wie wir uns verhalten. Da verschiedene Hypnosetechniken einen direkten Einfluss auf implizite Prozesse haben können, sind sie für die Behandlung vieler Krankheitsbilder angebracht. Die Fähigkeit unseres Gehirns, durch in der Trance erlebte Erfahrungen neue und positive Empfindungen zu konstruieren, werden dabei zunutze gemacht. 

Die verschiedenen Hypnosetechniken wie klassische Hypnose, indirekte überdeckende Hypnose (nach Milton H. Erickson) und aufdeckende Hypnose (nach Dave Elman) werden in der Lehre von Professor Walter Bongartz mit traditionellen und jahrtausendealten Techniken der Trancearbeit aus verschiedenen Naturvölkern vereint.  Kombiniert ergeben sie umfangreiche, therapeutische Behandlungsmöglichkeiten.

Eigens entwickelte Therapiemethoden, die sich aus verschiedenen bekannten Techniken zusammenstellen, haben in mehreren Jahren der Therapieerfahrung erstaunliche Resultate bei einer Vielzahl psychischer Störungen und insbesondere bei Angststörungen, wie z. B. Panikattacken, Zwangsstörungen, Hypochondrie, soziale Angst, Prüfungsangst, Agoraphobie, Folgen der Traumatisierung usw. gezeigt.


-Emotionsfokussierte Therapie (EFT)-

Die Emotionsfokussierte Therapie (EFT), auch prozess-erlebensorientierte Therapie, ist ein Psychotherapieverfahren für die Arbeit mit Individuen, Paaren und Familien, entwickelt u. a. von Leslie Greenberg und Sue Johnson. Auf der Basis neurowissenschaftlicher Erkenntnisse sowie der Psychotherapieprozess- und -Ergebnisforschung integriert sie Elemente der Gestalttherapie, Klientenzentrierten Psychotherapie, Systemischen Therapie und Bindungstheorie. Über die direkte Arbeit mit emotionalen Prozessen hat die Emotionsfokussierte Therapie zum Ziel, dysfunktionales emotionales Erleben zu transformieren, adaptive Emotionen zu nutzen und die emotionale Intelligenz der Patienten zu verbessern. Sie ist aus einem seit mittlerweile 40 Jahren bestehenden Forschungsprogramm zur Rolle von Emotionen im psychotherapeutischen Veränderungsprozess erwachsen.


Diagnostik und Therapie der ADHS- im Erwachsenenalter 

Die international verwendete Diagnose einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung wird von der Invalidenversicherung IV in der Verordnung über die Geburtsgebrechen aufgeführt (GG 404). Es ist mittlerweile belegt, dass sich das Syndrom über alle Lebensphasen bemerkbar macht und eine entsprechende Diagnose auch im Erwachsenenalter die Betroffenen entlasten und zu einer starken Verbesserung der Lebensbiographie führen kann.





 


- EMDR-

Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR) ist eine von Dr. Francine Shapiro entwickelte traumabearbeitende Psychotherapiemethode, welche die Möglichkeiten der Behandlung seelisch traumatisierter PatientInnen nachweislich erheblich verbessern kann.

Im EMDR sind neben den Erkenntnissen aus der neurophysiologischen Forschung sehr viele Erfahrungen aus der psychodynamischen, aber auch aus der kognitiv-behavioralen Therapie enthalten. Die Methode ist von der Haltung her klientenzentriert. Die Erfolgsquote bei der Behandlung von Traumata liegt je nach Klientel (und Studie) zwischen 75 und 100%.

https://emdr-ch.org/emdr/


-Kognitive Verhaltenstherapie nach Grawe-

Die Psychologische Therapie nach Klaus Grawe beruht auf dem neuesten Erkenntnisstand der Psychologie, der Neurowissenschaften und der Therapieforschung; sie ist nicht an eine der traditionellen Therapieschulen gebunden, sondern nutzt diejenigen therapeutischen Vorgehensweisen, deren Wirksamkeit empirisch nachgewiesen ist. Für jeden Patienten/Klienten wird ein individuelles Therapieangebot entwickelt. Dabei werden klärungs- und bewältigungsorientierte Vorgehensweisen und die Ressourcen der Patienten und Patientinnen genutzt.


- EFT Paartherapie -

Für die Paartherapie wird das ganze Wissen über Psychopathologie, Erfahrungen aus Einzeltherapien, wie auch die Anwendungsmöglichkeiten verschiedener Methoden zum Vorteil. Diese werden mit spezifischen für die Paartherapie entwickelten Techniken kombiniert, um eine für die Paarproblematik und die verschiedenen Persönlichkeitsstrukturen einzelner Beteiligten optimal angepasste Therapie zu ermöglichen.


Diagnostik der Störungen aus dem Autismusspektrum im Erwachsenenalter.
Autismus ist eine tiefgreifende Entwicklungsstörung im Bereich der Wahrnehmung. Autistische Störungen können sich ganz unterschiedlich zeigen. Heute spricht man von Autismus-Spektrum-Störungen (ASS). Menschen mit ASS nehmen ihre Umwelt anders wahr, weisen häufig Beeinträchtigungen in Kommunikation und Sprache auf, haben Schwierigkeiten in der sozialen Interaktion und können wiederholte, stereotype Verhaltensweisen und Interessen aufzeigen. Mittels einer Abklärung und begleitenden psychotherapeutischen Behandlung können bei Menschen mit ASS in der Lebensführung unterstützt sowie häufige Begleitsymptome gelindert werden.



 
 
 
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